Sicher leben im Düsseldorfer Süden

Sicherheit hat etwas mit Gerechtigkeit zu tun. Es ist ungerecht und geht an die Würde von Menschen, wenn sie beraubt oder gar verletzt werden. Zu einem glücklichen und erfüllten Leben gehört es zwingend dazu, dass man sich sicher fühlen kann. Damit ist für mich Sicherheitspolitik ein geradezu sozialdemokratisches Thema!

Prävention ist am wirksamsten

Sich um Sicherheit zu kümmern beginnt lange vor einem Polizeieinsatz. Ja, sogar Kinder- und Jugendpolitik und auch die Bildungspolitik gehören dazu. Denn wenn wir es schaffen, dass Menschen erst gar keine Straftat begehen, sind wir viel erfolgreicher, als wenn wir Straftaten aufklären und bestrafen. Das bedeutet: Wir müssen alles dafür tun, Kriminalität den Boden zu entziehen. Ich habe das in einigen Stadtteilen hier im Düsseldorfer Süden sehr gut erlebt. In Hassels Nord etwa gibt es mit dem Z4 ein unglaublich guten Jugendtreff. Hier werden Jugendliche sprichwörtlich von der Straße geholt und von einer warmen Mahlzeit, Bildungsangeboten bis hin zu auch einmal einem klärenden Gespräch viele wertvolle Dinge getan. Das spürt man in diesem Stadtteil deutlich!

Eine starke Polizei

Natürlich: Wir brauchen eine starke Polizei! Die Polizei schützt und sichert. Unsere Polizistinnen und Polizisten sind diejenigen, die dorthin gehen, wo es im Zweifel richtig weh tut. Ich habe mehrfach in den vergangenen Jahren Polizeidienststellen in Düsseldorf besucht und auch die ein oder andere Schicht auf dem Polizeiwagen mitgemacht. Was ich dort erlebt habe, hat mich nachhaltig beeindruckt. Deshalb mache ich mich sehr für unsere Polizei stark. Die Beamtinnen und Beamten brauchen nicht nur eine gute Ausrüstung, eine gute Bezahlung und andere passende Rahmenbedingungen – sie brauchen auch unsere Unterstützung und Wertschätzung. Meine haben sie!

Die Feuerwehr

Besonders wichtig für unsere Sicherheit ist die Feuerwehr! Sie hilft, wo immer sie kann – ob es nun brennt, bei Unfällen und Katastrophen, bei Sturm und Flut. Die Ausbildung von Feuerwehrleuten ist extrem anspruchsvoll und hart. Ich habe mir dies vor einiger Zeit einmal angesehen und mich in einigen der Trainingsanlagen versucht. Ich bin natürlich schnell gescheitert! Mein Respekt vor dieser Arbeit ist sehr hoch. Dazu gehört natürlich auch ganz besonders das ehrenamtliche Engagement der freiwilligen Feuerwehren, die unsere Düsseldorfer Berufsfeuerwehr unterstützen.

Kampf gegen Rechts – Meine Arbeit im NSU-Untersuchungsausschuss

Besonders bewegt bei meiner Arbeit im Landtag ha mich der parlamentarische Untersuchungsausschuss, der die Terroranschläge des rechtsextremen NSU untersucht. Leider darf ich von dieser Arbeit immer nur sehr wenig berichten und das meiste ist unter Verschluss. Dennoch habe ich für mich zwei Schlüsse daraus gezogen: Erstens: Wir brauchen eine starke Polizei und starke Sicherheitsbehörden – die aber besser als in diesem Fall geschehen selbst kontrolliert werden. Und zweitens: Wir dürfen im Kampf gegen Rechts nicht nachlassen. Wir dürfen den Rechten keinen Millimeter unserer Gesellschaft überlassen. Faschismus ist eben keine Meinung, Faschismus ist ein Verbrechen. Die Arbeit in diesem Ausschuss hat auch mich ganz persönlich noch einmal verändert, gerade weil ich Einblick in Dinge bekommen habe, die ich mir so nicht hätte vorstellen können.

Der Kampf gegen Rechts bedeutet auch, dass wir ganz früh anfangen müssen, nicht die Deutungshoheit und damit die Menschen zu verlieren. Ich möchte mich in den kommenden Monaten dafür einsetzen, dass der Landtag in Nordrhein-Westfalen auch weiterhin frei von Rechts bleibt!

Freiwillige Feuerwehr: Wie ich fast Panik bekommen hätte

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In der völlig verqualmten Halle soll ein Verletzter sein. Jetzt…
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Besuch bei der Drogenhilfe: "Damit die Zukunft nicht so vorbeirauscht"

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Der Notruf klang beängstigend, der Polizist vor mir gibt Vollgas. Aber der Reihe nach! Ich habe einen Tag bei der Polizei verbracht. Ein Bericht.
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"Walburga packt an": Feuerwehr

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